Verein für pädagogische Initiativen und Kommunikation e.V.

PROJEKTE MIT KINDERN - BLICKE HINTER DIE KULISSEN



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Hurra, wir führen ein Theaterstück auf

Projekte | Carina Schrapers (presse@paediko.de) | 05.03.2012 13:44

Die Kinder wünschten sich, regelmäßig in der Verkleidungsecke zu spielen. Dort verkleideten sie sich und/oder spielten kleine Szenen. Ein Kind übernahm dabei immer die Verantwortung für den Vorhang, der immer wieder geöffnet und geschlossen werden musste. Für das Publikum wurden Stühle aufgestellt, Kinder aus der Gruppe wurden als Zuschauerinnen und Zuschauer eingeladen. Ihnen wurden Plätze zugewiesen und in der Pause wurde Popcorn gereicht. Natürlich applaudierte das Publikum und am Ende der Szenen verbeugten sich die Schauspieler und Schauspielerinnen.

Im Morgenkreis entwickelten die Kinder dann eines Tages die Idee einer eigenen Vorführung – alle Eltern sollten eingeladen werden. 

Zur Vorbereitung wurde ein "richtiges" Theater besucht und besprochen, welche Berufe es bei einem Theater gibt: "Schauspieler, Techniker und Kartenverkäufer". 

Das Theaterstück sollte die Geschichte von "Frederick" erzählen, die den Kindern bereits bekannt war und ihnen Sicherheit gab. Die Rollen und Aufgaben wurden begeistert verteilt. 

Nach und nach lernten die Kinder ihre Textpassagen allein zu sprechen.

Das Bühnenbild und die Kostüme wurden selbst gestaltet und dezent gehalten, um die Kinder nicht zu sehr abzulenken. 

Alles war bereit für eine tolle Vorführung!

Es waren zwei Termine angesetzt. Am Morgen sollte das Stück vor den anderen Kindertagesstättenkindern vorgeführt werden, am Nachmittag waren die Eltern, Großeltern und Freunde eingeladen.

Während der Aufführung fühlten  sich die Kinder sichtlich  wohl und waren ganz bei der Sache. Nach der Abschlussverbeugung liefen alle stolz zu ihren Eltern.

Eine Erzieherin sagte abschliessend:

"Die erstaunlichste Erkenntnis für uns ErzieherInnen war die Tatsache, dass die Kinder keinen Unterschied in der Wichtigkeit und Bedeutung der verschiedenen Aufgaben machten. So entstand niemals Neid oder Frustration. Alle Kinder waren voll und ganz mit ihrer Aufgabe beschäftigt.

Für uns war es ein Erlebnis, dieses Miteinander erleben zu dürfen. So konnten wir viel von den Kindern lernen."

Rasseln für die Rasselbande

Projekte | Carina Schrapers (presse@paediko.de) | 05.03.2012 13:13

Leere Plastikflaschen wurden mit den Kindern durch verschiedene Materialien wie zum Beispiel:

Nudeln, Reis, Knöpfe zu ca. ein viertel befüllt. Vor dem Befüllen, wurden die Materialien den Kindern durch befühlen vorgestellt. 

Nach dem Befüllen erfolgte der Klangtest.

Dabei zeigte sich, dass jedes Kind einen anderen Favoriten hatte. 

     

Im täglichen Morgenkreis sind die Rasseln immer noch ein wichtiges und beliebtes Instrument für die Kinder. 

Zwergenhausbau im Kindernest

Projekte | Carina Schrapers (presse@paediko.de) | 05.03.2012 13:01

Hierzu werden Bauteile aus Pappe mit den Kindern zu einem Haus zusammengestellt und dann mit Klebeband fixiert.

Mit buntem Papier, was die Kinder vorher in Schnipsel gerissen haben, bekommt das Haus seine Farbgestaltung. 

Ergebnis ist ein schönes Spiel und Rückzugsgebiet für die Kinder. 

Den Kindern war viel Spaß und Freude bei der Entstehung und der spielerischen Nutzung ihres Hauses anzusehen.  

Wege

Projekte | Carina Schrapers (presse@paediko.de) | 31.08.2011 12:44

Die Tür ist geschlossen...

Am Montagmorgen ist in der Kita noch alles in bester Ordnung. Die Kinder gehen wie an jedem anderen Tag in ihre Gruppe. Auch an diesem Montag findet für alle im Bewegungsraum die Kinderkonferenz statt. Nichtsahnend treffen sich die Kinder. Doch was ist das, nach der Kinderkonferenz ist etwas anders. 

Die Kinder können nicht zum Händewaschen oder gemeinsam in die Gruppe gehen. Denn: Die Gruppentür ist verschlossen. Auch die Gruppentür der Froschgruppe ist abgeschlossen! Alle wundern sich und beginnen langsam zu überlegen, wie sie nun in den Gruppenraum gelangen können.

Da entdecken sie an der Gruppentür ein Plakat, auf dem geschrieben steht:

„Die Tür ist verschlossen, doch seh` dich mal um!"

"Wege entstehen, indem wir sie gehen…“

Einen anderen Weg in den Gruppenraum finden, dass muss die Lösung sein. Alle überlegen, welcher Weg sie noch in die Gruppe führen könnte. „Wir könnten durch die große Tür und dann von hinten über die Terrasse gehen.“

Gesagt, getan alle Kinder der folgen nach draußen in den Garten, um über die Terrasse in den Gruppenraum zu gelangen. Das Problem ist nur, die Terrassentür ist ebenfalls abgeschlossen. Was nun? „Wir können ja durch den kleinen Raum gehen.“ und zeigt in Richtung Atrium/Malatelier.

Auch die Kinder der Sternengruppe sind auf die Idee gekommen durch das Atrium zu gehen, um vom Malatelier in die Gruppe gehen zu können. Gemeinsam haben die Kinder einen alternativen Weg in ihre Gruppe gefunden.

Welchen Weg wählst du?

Als die Kinder am Dienstagmorgen in den Kindergarten kommen, ist im oberen und unteren Atrium alles anders. Das obere Atrium ist mit vielen bunten Luftballons, und das untere Atrium ist mit Absperrbändern versehen. An den Gruppentüren hängen neue Schilder, auf denen steht: 

„Die Tür ist nicht mehr zu, doch welchen Weg wählst du?“

Die Kinder sind sofort sehr motiviert, durch das mit Luftballons bestückte Atrium zu laufen. Auch das untere Atrium übt auf die Kinder einen gewissen Reiz aus hindurchzulaufen. Allerdings betonen einige, dass der Sinn von Absperrbändern, das Verbot etwas zu betreten sei.

„Da ist abgesperrt, da darf man nicht durch!“ Doch für alle ist der Reiz zu stark und sie probieren verschiedene Möglichkeiten aus, um trotz der vielen, verwirrten Absperrbänder hindurchzukommen. „Über das Band kann man auch rüber steigen.“ oder „Das ist witzig!“ hört man die Kinder sagen.

Nach einer Weile entsteht ein neues Wettspiel. Wer kommt am schnellsten durch das Atrium hindurch, dabei dürfen die Bänder berührt werden.

Auch die Luftballons üben auf die Kinder den Reiz aus hinunter durch zu klettern.