Verein für pädagogische Initiativen und Kommunikation e.V.

PROJEKTE MIT KINDERN - BLICKE HINTER DIE KULISSEN



Licht und Schatten

Forscherinnen und Forscher | Carina Schrapers (presse@paediko.de) | 05.03.2012 14:07

Licht und Schatten liegen dicht beieinander: 

S: "Wenn die Sonne scheint, kann man seinen Schatten sehen."

L: "Sonnenlicht spiegelt wie in der Wüste, sie holt das, was andere kennen und das sieht man dann!"

B. bemerkt den Schatten von J. und meint: 

"Dein Kopf sieht aus wie eine Bohne!"

J. beobachtet intensiv seine Bewegungen im Schatten. 

"Wenn man sich hinlegt geht der Schatten tiefer."

L: „"etzt ist der Schatten hinter H."

L: "Wenn die Sonne auf der einen Seite scheint, dann sieht man den Schatten auf der anderen Seite!"

Fast jedes Kind wollte seinen Schatten erproben. Kaum ein Kind konnte sich der Magie der schwarzen Schatten im Licht entziehen. Sogar die jüngeren Kinder waren von Schatten- und Lichtflecken und ihren Bewegungen fasziniert. Immer wieder trafen sie auf neue Erfahrungen, Überraschungen und Fragen: "Was ist Wirklichkeit? Woraus ist Schatten gemacht? Wie bewegen sie sich und wie verschwinden sie? Zu welchen Abenteuern führen sie uns?"

Sie haben Hypothesen aufgestellt und diese auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft. Die Faszination des Schattenbildes hat einigen den Weg zum abstrakten Denken geöffnet.

Aussaat und Ernte im Schrebergarten!

Jahreszeiten | Carina Schrapers (presse@paediko.de) | 05.03.2012 13:55

 

Seit einem Jahr bin ich mit meinen Tageskindern täglich bei Wind und Wetter im Schrebergarten. Die schönste Zeit ist jedoch das Frühjahr, wenn alles anfängt zu blühen und zu wachsen. In dieser Zeit haben die Kinder schon vieles im Garten entdecken können und auch mithelfen wollen. Ein Beispiel sei hier beschrieben, bei dem die Kinder viel Freude hatten.

Zuerst haben die Kinder mit ihren Schaufeln den Boden gelockert und eine lange Rinne gezogen. Anschießend haben sie die Saat in dieser Rinne verteilt (in diesem Fall war es Spinatsaat) und sie haben die Saat natürlich auch probiert. Das fanden die Kinder allerdings nicht so lecker und haben sie wieder ausgespuckt. Die ist so bitter haben sie gesagt.

Anschließend haben sie mit ihren Gießkannen Wasser geholt und die Saat reichlich gegossen. Die Rinne mit der Saat haben sie dann wieder mit ihren Händen mit Erde bedeckt und ein weiteres Mal gegossen.

Nun hieß es jeden Tag nachschauen und lange warten bis sich die ersten kleinen Pflänzchen zeigten. Das war dann eine grosse Freude als nach einer langen Woche und täglichem Giessen die ersten Blätter vom Spinat zu sehen waren.

Nach weiteren zwei Wochen war es dann jedoch endlich so weit und die Kinder konnten den ersten, selbst ausgesäten Spinat ernten. Am nächsten Tag stand dann natürlich Spinat auf dem Speiseplan und die Kinder haben ihn gerne gegessen.

Hurra, wir führen ein Theaterstück auf

Projekte | Carina Schrapers (presse@paediko.de) | 05.03.2012 13:44

Die Kinder wünschten sich, regelmäßig in der Verkleidungsecke zu spielen. Dort verkleideten sie sich und/oder spielten kleine Szenen. Ein Kind übernahm dabei immer die Verantwortung für den Vorhang, der immer wieder geöffnet und geschlossen werden musste. Für das Publikum wurden Stühle aufgestellt, Kinder aus der Gruppe wurden als Zuschauerinnen und Zuschauer eingeladen. Ihnen wurden Plätze zugewiesen und in der Pause wurde Popcorn gereicht. Natürlich applaudierte das Publikum und am Ende der Szenen verbeugten sich die Schauspieler und Schauspielerinnen.

Im Morgenkreis entwickelten die Kinder dann eines Tages die Idee einer eigenen Vorführung – alle Eltern sollten eingeladen werden. 

Zur Vorbereitung wurde ein "richtiges" Theater besucht und besprochen, welche Berufe es bei einem Theater gibt: "Schauspieler, Techniker und Kartenverkäufer". 

Das Theaterstück sollte die Geschichte von "Frederick" erzählen, die den Kindern bereits bekannt war und ihnen Sicherheit gab. Die Rollen und Aufgaben wurden begeistert verteilt. 

Nach und nach lernten die Kinder ihre Textpassagen allein zu sprechen.

Das Bühnenbild und die Kostüme wurden selbst gestaltet und dezent gehalten, um die Kinder nicht zu sehr abzulenken. 

Alles war bereit für eine tolle Vorführung!

Es waren zwei Termine angesetzt. Am Morgen sollte das Stück vor den anderen Kindertagesstättenkindern vorgeführt werden, am Nachmittag waren die Eltern, Großeltern und Freunde eingeladen.

Während der Aufführung fühlten  sich die Kinder sichtlich  wohl und waren ganz bei der Sache. Nach der Abschlussverbeugung liefen alle stolz zu ihren Eltern.

Eine Erzieherin sagte abschliessend:

"Die erstaunlichste Erkenntnis für uns ErzieherInnen war die Tatsache, dass die Kinder keinen Unterschied in der Wichtigkeit und Bedeutung der verschiedenen Aufgaben machten. So entstand niemals Neid oder Frustration. Alle Kinder waren voll und ganz mit ihrer Aufgabe beschäftigt.

Für uns war es ein Erlebnis, dieses Miteinander erleben zu dürfen. So konnten wir viel von den Kindern lernen."

Magnetismus

Forscherinnen und Forscher | Carina Schrapers (presse@paediko.de) | 05.03.2012 13:28

 

Das Phänomen des Magnetismus war für die kleinen Forscherinnen und Forscher zunächst einmal ein großes Mysterium, welches es sich zu erklären galt. Mit großen Hufeisenmagneten und vielen vielen Nägeln versuchten sie sich dem Geheimnis zu nähern. 

"Meiner fliegt!"   

"Und so zieht man ihn ran!"  

"Meiner kann auch schieben, …wenn man den ranhält, will er einfach weg!"

Sie erfuhren  so manches über die Anziehungs- und Abstoßungskraft. Sie bemerkten, dass die Magneten  „Vorlieben“ haben; denn diese mögen Gegenstände, die aus bestimmten metallischen Materialien bestehen. 

"Die Korken kleben nicht."

Eine lange Kette von Nägeln an dem großen Magneten zeigte ihnen, dass diese bei Kontakt mit dem Magneten selbst magnetisiert werden.

Huch, der Magnet zieht die Nägel auch durch die Plastikkiste an! – ob er das auch bei einem Holzbrett schafft?

Wir werden es bestimmt noch ausprobieren!

Rasseln für die Rasselbande

Projekte | Carina Schrapers (presse@paediko.de) | 05.03.2012 13:13

Leere Plastikflaschen wurden mit den Kindern durch verschiedene Materialien wie zum Beispiel:

Nudeln, Reis, Knöpfe zu ca. ein viertel befüllt. Vor dem Befüllen, wurden die Materialien den Kindern durch befühlen vorgestellt. 

Nach dem Befüllen erfolgte der Klangtest.

Dabei zeigte sich, dass jedes Kind einen anderen Favoriten hatte. 

     

Im täglichen Morgenkreis sind die Rasseln immer noch ein wichtiges und beliebtes Instrument für die Kinder.